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— Septem Itinera · MDCCLXXIII —

Die Karte der Sieben

Am 16. August 1773 — dem Tag, an dem Rom die Auflösung verkündete — wurden sieben Patres in einem Zimmer ohne Fenster vereidigt. In den Wochen danach verließen sie die Stadt, an sieben verborgene Orte. Über ihre Wege legte der Orden sein Zeichen — ein Heptagramm, der Landkarte Mitteleuropas aufgeprägt. Sechs Reiseziele kennt das Archiv. Das siebte ist ein Name, der erst 250 Jahre später existieren wird.

"Septem fontes paravimus. Et septem viros ad eos."

— Die sieben Wege · klick ein Siegel —
Die Karte der sieben Quellen — Septem Fontes 1773
— Romanwelt · Die sechs Reisen —

Sechs Reisen

In der Welt von SEPTEM FONTES sind die sechs ersten Reisen aktenkundig — zerstreut über Diözesan-Archive von Trier bis Petrosawodsk. Hartmann ging in die Vulkaneifel, Baumgartner in den Schwarzwald, Schörgendorfer ins Tennengebirge, Stadler nach Ettal, Modlęski nach Polnisch-Schlesien, Volkov in die karelische Einöde.

Was sie taten, nachdem sie ankamen, steht in keiner Akte. Septem Fontes erzählt es. Was davon historisch belegt ist, trennt Fakt & Mythos.

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— Die siebte wartet —

Charlotte Vogt

Auf dem Stein in der Eifel-Quelle steht ein siebter Name: Charlotte Vogt. Eine Frau, die 1773 nicht existierte. Eine Lebende des 21. Jahrhunderts, deren Geburt für die Sieben so wenig vorhersehbar war wie die Mondlandung.

Im November 2023 wird sie zum ersten Mal die Eifel-Quelle berühren. Die siebte Linie des Heptagramms findet ihren Endpunkt.

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— Acta Patrum Septem —

Die sieben Akten

Klicke einen Namen — du öffnest die Akte. Sechs sind dokumentiert. Eine schweigt.

— Septima exspectat —

Du hast geklopft. Sie schweigt.

Die Tür der siebten Quelle ist nicht zu öffnen. Nicht durch Klick. Nicht durch Anfrage. Nicht durch Hartnäckigkeit. Septima öffnet, wenn die Zeit kommt — und nicht früher.

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